Ich hab mal wieder die Knipse rausgekramt und mitgeschleppt. Naja und einen so schlimm schönen Sonnenuntergang musste ich einfach festhalten. Im Original gabs dazu noch super Musik von jungen Straßenmusikanten. Damit’s nicht ganz so atemberaubend wird habe ich noch ein paar Experimente von mir drumrumgebastelt…
Kitschregen über Berlin
Fasching 2009
Eigentlich stehe ich dem Fasching, Karneval, Fastnacht- Kram ja eher skeptisch gegenüber. Nun war am Wochenende “Umzug” in Trebitz (Helau!) und ich wollte die Chance nutzen, Narren im Nieselregen zu fotografieren und deren provinzielles Ufftata-Getue zu dokumentieren. Die kleine Karnevalshochburg an der Elbe hat mich aber eines Besseren belehrt. Im Gegensatz zum kommerziellen Rheinlands-Großkarneval, mit dem man zur Zeit auf allen öffentlich-rechtlichen Sendern belästigt wird, fand ich hier ein paar richtig sympathische Kostümideen vor. Nichtzuletzt die Tatsache, dass hier jeder mitmachen kann und auch die Kinder in selbstgebastelten Kostümen auftreten dürfen gibt der ganzen Sache einen gewissen Charme. Ich hab mich jedenfalls von der Stimmung anstecken lassen und euch ein paar schöne Bilder mitgebracht.
Wenn einer eine Reise tut.
Nachdem mich eine Freundin aus besseren Tagen (Ritu) zu einem Besuch in London eingeladen hat, habe ich mich gleich auf die Socken gemacht und den nächsten easyjet-Flug gebucht.
Ich bin dort am Donnerstagabend ziemlich zerquetscht angekommen, nachdem ich am Mittwoch noch bis halb 2 nachts die Straßen mit einer Freundin unsicher gemacht habe, Donnerstag früh um 7ieben beim Training war und aufgrund Zeitmangels erst in der Mittagspause geduscht habe. Es schloss sich erneut eine lange Nacht mit einer Frau an. Man hatte sich viel zu erzählen. Außer dem üblichen Sightseeing- und Shopping-Marathon, wurde noch eigenhändig indisch gekocht und der schöne Stadtteil Harrow bewundert. Harrow ist eine ziemlich asiatisch geprägte Gegend und daher noch mal einen Pfund chaotischer als das eh schon recht unorganisierte London. Als ich jedoch einen Tesco-Supermarkt dort betrat glaubte ich am Geburtsort des Chaos angekommen zu sein. So ein Durcheinander spielt sich nichtmal in meinem Hirn ab.
Dank des schönen Wetters wurde es insgesamt ein recht angenehmer Trip auch wenn der Dame “Ladies Troubles” ein bisschen Spannungen hervoriefen als ich den Vorschlag “Marriage Buddies” zu werden zurückwies. Das kurze Zusammentreffen mit der überaus tollen Emma war einfach nur genial und der Höhepunkt der Reise. Wie bereits vor einigen Jahren konnte man mal wieder feststellen, das Wellenlänge und Chemie hier einfach stimmen. Es wurde viel geredet und noch mehr gelacht. Ich freue mich schon drauf sie mal wieder zu sehen. Blöd war bloß, die rote Ampel in Lankwitz, die mich kurz nach meiner Rückkehr mit Blitzlichtgewitter empfing.
Abenteuertage
Samstag waren die überaus tolle Anne und Ich mal draußen um unsere Kameras Gassi zu führen. Das schlechte Wetter ließ uns wenig Motivwahl und so haben wir uns das passendste gesucht. Nach abenteuerlichen Feldwegfahrten haben wir ein genauso abenteuerliches Bahnhofsgebäude als Schauplatz gewählt.
Die ersten neun Bilder sowie das Motiv des Zehnten stammen übrigens von meiner Begleitung…
Draußen
So, hier mal eine kleine Zusammenfassung der Aufnahmen von Sylvester. Ich habs auf Leute reduziert die in der Selbsthilfe Gruppe bekannt sind und von denen ich keine Agression fürchten muss, wenn sie sich schlecht belichtet fühlen. Falls sich trotzdem noch jemand unwohl fühlt einfach Bescheid geben.
Montag Morgen
Am Montag durfte ich 2h auf der A10 im Stau stehen. Vollsperrung wegen eines umgekippten Tanklasters. Ich war ganz froh drüber, dass ich so ein Schluderjahn bin, denn deshalb konnte ich noch mit ein paar gefrorenen Mandarinen frühstücken, die seit Sylvester in meinem Auto lagen. Die restliche Zeit hab ich mir mit Winterfotografie vetrieben. Schade dass ich meine gute Kamera nicht dabei hatte.
Mehr Details und sogar ein Video gibt es hier