Deprecated: Function set_magic_quotes_runtime() is deprecated in /www/htdocs/w008bdab/blog/textpattern/textpattern/lib/txplib_db.php on line 14

Warning: Cannot modify header information - headers already sent by (output started at /www/htdocs/w008bdab/blog/textpattern/textpattern/lib/txplib_db.php:14) in /www/htdocs/w008bdab/blog/textpattern/textpattern/lib/txplib_misc.php on line 1548

Warning: Cannot modify header information - headers already sent by (output started at /www/htdocs/w008bdab/blog/textpattern/textpattern/lib/txplib_db.php:14) in /www/htdocs/w008bdab/blog/textpattern/textpattern/publish.php on line 467
hardcorestorno.de: Content

hardcorestorno.de

Musike


Letzte Kommentare


andre (Plus Kontent)
S. (Ich war ein guter Junge...)
matthi ('s is Vollmond, ne?)
Stony ('s is Vollmond, ne?)
matthi (Twisted Monkeys)

Links


frischundstreichzart
blond
e-sven
facebook
komputermusik
She-Mail
stones
studyfz

Kleinanzeigen

Posted Mär 8, 00:52 in by king of the potatoe people, comments closed.

Regen schneite von außen auf meine Windschutzscheibe. Das waren drei Wettererscheinungen in einem Satz und ganz schön unangenehm.
Es roch nach Blut und mir drehte sich der Magen um. Ich lag hinten in meinem Wagen, den Fahrer kannte ich nicht. Der Blutgeruch kam
aus den Polstern der Rückbank. Mir war nicht klar, dass in diesem Wagen jemand verblutet war, die Polster waren sauber. Aus dieser Nähe jedoch, war der Geruch unverkennbar.
Ich selbst war in keinem besonders guten Zustand, fühlte mich Elend in dem Jutesack in dem ich steckte, aber mein Leben war nicht in Gefahr.
Zumindest nicht durch meine Verletzungen. Wir hielten an. Ich wurde kompliziert aber nicht zimperlich über die Vordersitze und aus der Tür meines
2-Türers gerissen und schlug hart mit den Knien auf den Boden. Dann mit dem Kopf. Mein Bewusstsein begann sich zu verabschieden. Es gelang ihm aber nicht ganz, so dass ich nur
in Schmerzen und Schwindel aufging. Ich wurde getreten, was im Vergleich zu dem Pochen in meinem Schädel fast nicht zu spüren war.
Der Sack öffnete sich, ich wurde herausgerissen. Durch meine verquollenen Augen nahm ich schemenhaft war, wie zwei große Männer Teile meines Wagens auseinandernahmen und irgendwelche Säcke freilegten.
Je länger ich hinsah, desto klarer wurde meine Sicht und ich erkannte die beiden fetten Russen, die mich an einem Autobahnklo nach dem Weg fragten um mich dann nur zusammenzuschlagen und in
einen Sack zu stecken. Aus einem ähnlichen Sack holten sie jetzt Teile, die wie Robotorgliedmaßen aussahen.

Eine Schlanke, junge Frau in einem hautengen Ganzkörper-Lederoutfit begann mit mir zu sprechen. Ich wunderte mich, warum man sich die Mühe machte das Outfit kurz unter dem Schritt aufhören zu lassen, nur um es 10cm
weiter unten mit lächerlich langen Stiefeln fortzusetzen. Als ich einen kurzen Blick auf ihren spektakulären Arsch in Lederhotpants werfen konnte, hatte ich die Antwort.

Die Frau fragte mich sehr aggressiv, woher ich den Wagen hatte und ich antwortete wahrheitsgemäß: Ebay Kleinanzeigen.
Daraufhin wurde sie sehr, sehr wütend und schlug mir ins Gesicht. Schlampe. Warum so heiße Frauen immer so schlecht drauf sind, habe ich noch nie verstanden. Ich sagte ihr, falls sie auf der Suche nach dem Vorbesitzer sei, solle
sie in das Wartungsscheckheft schauen, welches im Handschuhfach lag. Die Frau ließ mich liegen und beugte sich ins Fahrzeug, während mich zwei unglaublich furchterregende Männer im Auge behielten.
Ich behielt wieder diesen Arsch im Auge, der auch etwas erregte, allerdings keine Furcht.

Als die junge Frau zurückkam, konnte sie meine Erektion nicht übersehen. Ob des gefundenen Scheckhefts lächelte sie bereits wie Lara Croft, die gerade irgendein
goldenens Artefakt gefunden hatte. Ob meines Zustandes veränderte sich ihr Lächeln in das einer XXX-Version von Lara Croft, die gerade ein goldenes, penisförmiges Artefakt gefunden hatte.

Sie kam näher, zu nah, und griff mit einer Hand meinen Schwanz während sie mir ins Ohr flüsterte ich sei ja eigentlich ganz süß. Dann stand sie auf und begann meinen Kopf zu streicheln. Sie lief langsam im Kreis um mich herum, was den Beginn einer
spektakulären, action- und sexreichen Kriminalgeschichte markierte, die noch Generationen von Menschen zu Filmen und Büchern inspirierte. Für mich jedoch endete sie auf dieser Wiese am Elbufer mit einer Kugel im Kopf.

nonsense

Posted Jul 16, 00:42 in by king of the potatoe people, comments closed.

Ich bin nicht sicher. Ich bin alt, aber nicht sicher. Ich erzähle Geschichten gerne aus der Ich-Perspektive. Das ist meine Perspektive, aber auch deine, was irgendwie komisch ist.
Ich höre die Shins und schaue in das Gesicht von Natalie Portman, mal wieder. Mein Gehirn macht Urlaub am goldbraunen Strand von Glenmorangie Lasante. Ich bin zu alt für Festivals, das habe ich schon öfter erzählt aber ich freue mich auch, dass ich Freunde habe, die noch nicht zu alt dafür sind. Ich bin gespannt auf die Geschichten und überlege vielleicht nächstes Jahr doch mal wieder zu gehen. Unser Körper macht eigenartige Dinge, wenn man ihn mit Chemie verarscht. Ich bin kein Roboter. Bist du ein Robotor? Ich rate nein. Ich bin eine “Nein-Rating” Agentur, oder war es eine “Nine-Rating Agency”. Freiheit stirbt mit Sicherheit. Sind sie sich da sicher? Na sicherlich nich… Ich wünsche mir einen AMC Pacer und ein W203 Coupe. Ich bin aber über die Emissionen besorgt. Ich entwickle in meiner Arbeitszeit ein Produkt, dass es Superreichen erlaubt, unsere Umwelt auch in Ihrer Freizeit zu zerlegen. Irgendwie kontrovers. Ich esse keine Tiere, ausser Gummibärchen. Das sind Tierknochen. Knochen sind super. Lecker. Natalie Portman beerdigt Ihren Hamster, mal wieder. Konstanz ist was gutes. Konstanz ist mir aber auch zu gediegen. Ich würde gerne auf einer Wiese liegen und weit entfernte Wildtiere fotografieren. Dieser Beitrag wird nie einen roten Faden entwickeln. Der Zug ist abgefahren. Der Drops ist gelutscht. Woran merkt man, dass der Drops gelutscht ist? Er ist weg! Wie meine Oma… Es wird Zeit für eine neue Kindheit und die gleichen Fehler nochmal und Abstürze und den ganzen Scheiß. Leider vertrage ich das nichtmehr so gut. Die erste Versicherung der Welt war eine Feuerversicherung. Viele Bürger einer Stand gründeten einen Fonds aus dem man sich bedienen Konto wenn einem das Haus abbrannte. Zu jener Zeit war aber die Feuerwehr nicht so gut zu Fuß, deshalb brannte meist die ganze Stadt ab und das Geld reichte nicht. Die Weiterentwicklung war dann eine Versicherungsgemeinschaft die sich über mehrere Städte erstreckte. Das hat dann funktioniert. Mal wieder eine gute Idee, die sich mit der Zeit und im System zu einem kapitalistischen Blindgänger entwickelt hat. Schade eigentlich. Manchmal wenn ich etwas nicht begreife und greifbar machen will spreche ich es laut aus. Am liebsten auf dem Weg zur Arbeit, da hört es sonst niemand und ich will es ja nur mir begreifbar machen und sonst niemandem. Es gibt ja Leute die kennen mich nicht. Und es gibt Leute, die kennen andere Sachen nicht. Natalie sagt es ist nicht witzig. Colin Hay beginnt zu spielen. Ich mag Colin Hay. Als Ich “Maggie” zum ersten mal gehört habe habe ich ein bisschen geweint…Es soll ja Leute geben, die Colin Hay nicht kennen, aber alle kennen seine erste Band. Was ist eigentlich aus dem anderen Typen geworden. Die haben das Genom von Nacktmullen entschlüsselt und das von Kartoffeln. Auf Youtube gibt es ein Video von einem Russen mit einem Flammenwerfer. Der Pekinese kratzt seine Hoden. Rebecca Black weiß nicht warum sie so gehasst wird. Ich auch nicht aber es interessiert mich auch nicht. Was haben Sartre, Dali und Beethoven gemeinsam? Es gibt schwarz – weiß – Fotographien von ihnen. Ich bin an einem Punkt angekommen an dem ich vieles verstehe, was ich früher nicht verstanden habe und die Antworten gefallen mir nicht. Geld macht frei und gefangen gleichzeitig. Alles hat seine Vor- und Nachteile. Wichtig ist nur der eigene Lebensentwurf und ob man mit oder ohne besser klarkommt. Blöd ist nur, dass man die Entscheidung meistens trifft wenn man noch nicht bereit dazu ist. Ich bin froh etwas Geld zu haben. Ich finds nur blöd dafür zu arbeiten. Ich glaube ich bin für meinen Beruf nicht geeignet. Ich glaube ich bin für keinen Beruf geeignet. Also kann ich auch meinen weiter machen. Virtual Bartender ist nicht mehr im Netz und das ist wirklich krank. Es wird trotzdem nicht alles immer nur schlechter. Es wird bald keine Staaten mehr geben. Vorher geht noch der Euro flöten.
Moodies, S&P und Konsorten werden unverdient in die Geschichte eingehen. Sie werden die Welt retten, obwohl sie nur Geld verdienen wollten. Und es wird teuer werden.

no problemo

Posted Feb 6, 22:20 in by king of the potatoe people, comments closed.

WTF?

Lebensabend

Posted Nov 25, 22:25 in by king of the potatoe people, comments closed.

Vor mir steht eine Colaflasche voll mit geronnenem, schimmeligen Eiter. Als ich 14 war hatte ich meinen ersten Pickel. Genüsslich drückte ich ihn aus und freute mich, dass meine Pubertät anfing.
Danach kam es zu einer explosionsartigen Ausbreitung von Akne auf meinem Körper, der die nächsten 7 Jahre zur Hölle machte.
Irgendwann zwischendrin kam ich auf die Idee meinen Pickel-Eiter zu sammeln. Was zustande gekommen ist, befindet sich in der Colaflasche. Gar nicht soviel denke ich.
Daneben steht eine Colaflasche mit altem Schorf, eine große Colaflasche voll schimmeliger Rotze, ein Überraschungsei mit 4 Weisheitszähnen, eines mit Wimpern.
Ein Senfglas voll Ohrenschmalz gibt es da noch, eine Cremedose voll schrumpeliger, trockener Popel, ein Häufchen Haare und noch eine Kaffeedose mit Zeh- und Fingernägeln. Ausserdem gibt es noch eine säuerlich riechende Tupperdose mit Erbrochenem.
Das sind also die Dinge, die mein Körper in den vergangenen 15 Jahren abgesondert hat. Nicht besonders viel, nicht besonders glamourös. Es ist wahrscheinlich höchstens ein Drittel.
Während der meisten Absondersituation empfiehlt sich das Sammeln nicht besonders. Auf das Archivieren meiner Stoffwechselendprodukte habe ich vollständig verzichtet. Wo sollte man die Mengen auch unterbringen?
Obwohl es gibt eine Zippertüte mit einem Schlüpfer voll Fruchtpups. Der Geruch hat sich erstaunlich gut gehalten. Ich erinnere mich noch genau an den Tag als ich diesen konserviert habe.
Zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits seit einigen Jahren meiner Sammelleidenschaft gefröhnt. Ich saß vor meiner Sammlung, genau wie heute. Ich war erst 17 und nach klassischer Bauerntheologie erzogen.
Ich sah auf meine Sammlung und die Vergänglichkeit allen Seins wurde mir bewusst genau wie die große Lüge der Weltreligionen offenbar. Panik machte sich in mir breit und wie zur Illustration der Bedeutung meiner vergänglichen Existenz löste sich ein fruchtiger, feuchter Furz und hüllte mein Hinterteil in wohlige Wärme, die sich binnen Minuten in kalte Feuchtigkeit verwandelte. Ich beschloss die Unterhose zu wechseln und gedachte dem Ereignis in dem ich den Schlüpfer in meine Sammlung aufnahm. Wenn ich die Tüte kurz öffne, laufen mir noch heute Wellen leichter Panik durch den Körper. Seit diesem Tag habe ich auch mein Reizdarmsyndrom, welches regelmäßiger in meinem Tagesablauf eingreift als ich mir die Zähne putze.
Ich hab das ganze Zeug vor mir gewogen. Es handelt sich um 7,1 kg, in etwa ein Zehntel meines Körpergewichts. Ich ärgere mich ein bisschen darüber, dass ich das Sammeln nicht besser protokolliert habe. Wie jedes mal, wenn ich mir das Dilemma ansehe überlege ich auch
den Teil meines Körpers symbolisch zu bestatten um meine Sterblichkeit zu feiern.
Ich entscheide mich diesmal zum ersten mal aktiv zu werden, nur etwas anders. Ich kippe die Kotze in einen größeren Eimer, gieße danach den ganzen Rest der Zutaten dazu und rühre kräftig um. Zum verbessern des Geschmacks noch etwas Salz und Ketchup dazu. Ich reiße einen Teebeutel mit der
Geschmacksrichtung “Magic Mint” auf und schüttel den Inhalt in die Pampe. Als ich den Schlüpfer hineinwerfe gibt es ein leises Zischeln und die ganze Suppe fängt an zu brodeln. Plötzlich taucht ein Schädel in dem Eimer auf, verschwindet aber wieder im Sud.
Als er wieder auftaucht ist es ein ganzer Kopf mit Schwarzem Scheitel und Hitlerbärtchen. Charlie Chaplin, Häh? Wasn hier los. “Du Arrrschloch!” schallt es mir entgegen.Es ist Hitler. Hitler schnauzt mich an und nennt mich einen Judenbengel. Er erklärt mir, das es eine ganz blöde Idee ist alte, abgenutze Sachen, die ins Grab gehören wieder aufzuwärmen und dass ich mich schonmal warm anziehen könne, wegen der Konsequenzen.
Es klopt an der Tür und Hitler verschwindet im Sud. Draußen stehe ich, etwa 30 Jahre älter und ein bisschen psychotisch dreinblickend. Ich erkläre mir, dass ich sterben müsse, weil alte Scheiße nie gut ist und ich solle ihn endlich in Ruhe lassen.
Ich sage mir, ich hätte mir nichts getan, kenne mich ja kaum und wäre besorgt um die gemeinsame Zukunft. Er holt nen Hammer hervor und schlägt auf mich ein. Ich versuche davonzurennen, stolpere aber über Hitlers Kopf, der aus dem Eimer gehopst ist und Richtung Ausgang rollte.
Ich falle und fummele kompliziert mein Schweizer Taschenmesser aus meiner Hosentasche. Mein älteres Ich stürzt sich auf mich und sein Brustkorb ist ungeschützt. Ich bin in einem Dilemma. Soll ich den 60 jährigen Ich umbringen und daher wissen, wie und wann ich sterbe, oder soll ich ihn machen lassen und ihm (uns) damit einen ruhigen Lebensabend erlauben?
Ich steche das Psycho-Arschloch ab und beschließe die nächsten 30 Jahre gut zu trainieren und evt. ein Scharfschützentraining zu machen, damit ich nicht so enden muss und mich eleganter meines Problems entledigen kann, wenn es soweit ist. Jetzt muss ich erstmal Hitler verbrennen und die alte Scheiße begraben. Es ist nie gut die Vergangenheit aufzuwärmen.

.

Posted Aug 29, 12:14 in by king of the potatoe people, comments closed.

blue bird

Posted Aug 24, 22:48 in by king of the potatoe people, comments closed.

nicht der beste song der welt, aber irgendwie nett:
Mother mary came to kiss me in the beats of aphex twin,
brian wilson helped me hear that perfect harmony within …


BlueBird – Livingroom Performance

Jacob Golden | MySpace Musikvideos

THE MERMAID

Posted Aug 7, 08:49 in by king of the potatoe people, comments closed.

A mermaid found a swimming lad,
Picked him for her own,
Pressed her body to his body,
Laughed; and plunging down
Forgot in cruel happiness
That even lovers drown.

William Butler Yeats

Twisted Monkeys

Posted Jul 29, 20:43 in by king of the potatoe people, received 2 comments, comments closed.

Es war mal wieder einer dieser Tage.
Mein Flug hatte 2h Verspätung, weil ein dickes Mädchen rückwärts durch die Sicherheitskontrolle gerollt war und als
herrenloser, roter Plastikball einen Terrorarlam ausgelöst hatte.
Ich saß endlich in meinem Sitz auf Position 33E und wartete auf den Start. Ich musste bereits seit etwa anderthalb Stunden aufs Klo und war daher etwas nervös.
Die Passagiere um mich herum machten mit ihrer Körpersprache ähnliche Ambitionen deutlich. Es würde ein kanppes Rennen werden und es würde viele Verlierer geben.
Die Maschine bewegte sich langsam auf die Startbahn zu. Die Turbinen fuhren hoch. Ich bereitete mich innerlich auf den Start vor und als meine innere Spannung ihren Höhepunkt erreicht hatte sprang in den
vorderen Reihen ein Mann mit einer barocken Federmaske auf und legte der Stewardess einen Nylonstrumpf um den Hals.
Er schrie in schlechtem Englisch irgendwas von Entführung und drohte die Frau zu erwürgen.
Resignation machte sich unter den Passagieren breit und entlud sich in einer Pfütze Urin, die sich langsam aus den vorderen Sitzreihen nach hinten ausbreitete, bereits vorhandene kleinere
Pfützen aufsammelte und sich somit zu einer gelben Flut entwickelte, wie sie sonst nur bei einem Hochwasser am Jangtse zu beobachten ist.
Meine Füße waren nass und ich war endgültig bedient.
Ich bin immer dagegen, vor allem wenn es wehtut. Also hielt ich zurück.
Der Mann mit der Stewardess und der Federbrille bewegte sich ins Cockpit. Ich hatte ein DeJaVue und fragte mich ob mir jemals ein “fully clothed, uniform fetish, BDSM, MMFM Porno” untergekommen war.
Ich entschied mich dagegen. Was würde David Carradine in dieser Situation tun?
Sobald der Mann die Gastkabine verlassen hatte kam es zu einem Tumult. Geschrei brach aus. Menschen sprangen aus ihren Sitzen, schrien und rutschten in Pisse aus.
Als eine weitere Flugbegleiterin fiel und ihr völlig Uringetränktes Haar in mein Gesicht schlug hatte ich die Schnauze voll.
Ich ging aufs Klo und leerte meine Blase auf zivilisierte Art und Weise. Ich setzte mich sogar, anders als es gewöhnlich meine Art ist.
Während ich dort saß beruhigte sich das Geschrei in der Kabine und ich konnte die Durchsagen des Kapitäns wahrnehmen, die erklärten bei dem Mann handele es sich keineswegs um einen Islamisten,
sondern einen deutschen Staatsbürger indischer Herkunft. Er forderte kein Lösegeld oder die Freilassung von politischen Gefangenen sondern 35 Schimpansen, einen Sack Erdnüsse und 5 mal das Spiel “Twister”.
Ausserdem wollte er eine Entschuldigung von Martina Schulzmann, seiner Flamme aus der dritten Klasse, die damals seine herzklopfend vorgebrachte Einladung zur Tanzstunde ablehnte,
denn ihre Eltern gaben ihr die Wahl zwischen Tanzunterricht und einem neuen Satelliten-Reciever.
Beides wäre ja noch irgendwie machbar gewesen und sicherlich recht unterhaltsam für die Zuschauer, aber seine Forderung nach einer Zeitmaschine stellte die
Vermittler der Sicherheitskräfte vor ein größeres Problem.
Wir würden wohl noch eine Weile hier festsitzen.
Da draussen wusste ja auch noch niemand etwas von meinen Plänen für einen Flux-Kompensator und ich war nicht bereit sie zu teilen, bevor ich das Patent eingereicht hatte.
Es ist eigentlich ein simples Konzept. Mann braucht eine Leiterplatte mit einer kritischen Anzahl beliebig komplizierter Einzelbauteile. Wenn man dann diese an genügend
Stellen umgeht hat man einen Bypass geschaffen, mit dem man die Gesetze von Raum und Zeit umgehen konnte.
Ich hatte die Idee zuhause ausprobiert und verschiedene Umgehungskabel in meine Fernbedienung gelötet die daraufhin, wie geplant, keinerlei Gesetzmäßigkeiten mehr folgte.
Das Problem hier musste jedoch anders gelöst werden. Fest entschlossen, jedoch ohne Plan, verließ ich die Toilette.
Der Passagierraum war inzwischen leer, die Notausgänge weit offen. Der Entführer hatte wohl kein besonders ausgeklügeltes Konzept für die Absicherung des Fluggerätes.
In einer der mittleren Reihen saß eine junge Frau um die zwanzig und bibberte irgendwas von “wir werden sterben”.
Ich gab den Hnweis, dass es eigentlich nicht danach aussah. Sie ließ sich jedoch nicht davon abbringen. Mir fielen ihre schönen Brüste auf und ich ließ mich überzeugen, dass wir alle sterben werden.
Ich vertraute ihr an, dass ich noch Jungfrau war und nicht unbefleckt sterben wolle. Sie zeigte sich verständnisvoll und wir begannen einen wilden Ritt im Angesicht des Todes.
Sie war sehr motiviert, denn sie würde ja meine erste und letzte sexuelle Erfahrung sein und
es war tatsächlich der beste Sex meines Lebens.
Noch etwas benommen sah ich circa 35 Schimpansen das Flugzeug entern während durch die hintere Notfalltür ein Sack Erdnüsse in das Flugzeug gekippt wurde.
Die Tür zum Cockpit stand offen. Die Crew war mit Nylonstrümpfen gefesselt und trug Federmasken.
Ein Inder breitete 5 Twistermatten im Gang aus und grinste dabei hämisch. Die Affen griffen sich jeder eine Federmaske und begannen zu spielen und Erdnüsse zu mampfen.
Wie hat der Typ einen Rucksack voll Federmasken in das Flugzeug bekommen, wenn schon rote Plastikbälle Sicherheitsalarme auslösen?
Es bot sich ein bizarres Bild mit 140 Haarigen Händen oder Füßen und einem roten Punkt.
Als die Erdnüsse aufgefressen waren wurden die Affen ein bisschen ungehalten und begannen das Flugzeug auseinanderzunehmen.
Dabei muss eines der Tiere die Cockpitverkabelung rausgerissen und neuverkabelt haben. Nachdem er zwei Kabelbäume getauscht hatte verschwand das Flugzeug plötzlich und
35 Affenschädel, ein nackter Inderarsch, 3 uniformierte Ärsche und zwei unschuldige Zivilisten schlugen hart auf der Startbahn auf.
Der Mann wurde sofort verhaftet und die Frau, die meinen Blöff dank plötzlich eintretender Klarheit durchschaute schlug mir einen Backenzahn aus.
Zwei Monate später fiel Jumbojet, der rätselhafterweise unbesetzt war in das Landgericht und erschlug zwei Abmahnanwälte und einen indischen Flugzeugentführer.

Heute morgen:

Posted Mai 19, 22:33 in by king of the potatoe people, comments closed.

Wie immer werde ich vom dritten oder vierten Track meiner wake-up mix CD geweckt. Wie immer weiß ich nicht ob die CD zum ersten oder zweiten mal durchläuft.
Es scheint das erste mal zu sein, die Uhrzeit ist O.K.
Mein Mund ist ungewöhnlich trocken. Ich kämpfe mich in die Senkrechte.
Während ich langsam in die Realität stolpere, stoße ich mir den rechten, großen Zeh am Bett.
Es tut nicht weh und ich setze meinen Weg fort. Erstmal aufs Klo.
Ich schaue auf meine Füße, wohin auch sonst, und bin erschrocken.
Der Zeh steht im spitzen Winkel ab, wie die Arme einer mißbrauchten Actionfigur. An der Wurzel ist die Haut aufgerissen. Der blanke Knochen ist zu sehen.
Mir wird leicht übel, aber weder blutet die Wunde noch verspüre ich irgendwelchen Schmerz.
Ich greife danach, alles trocken. Kurz mal dran ziehen führt dazu, dass ich den Zeh in der Hand halte. Noch immer kein Schmerz und kein Blut.
Ich bin besorgt. Nervös knabbere ich an meinen Fingernägeln. Der vom Zeigefinger löst sich ab und fällt in Richtung Boden. Das dünne Stück Haut, an dem er noch hing, schält sich aufgrund des Gewichts des Nagels langsam von meinem Finger ab.

Ich denke ich sollte zum Arzt gehen.

Notdürftig verbinde ich den Fuß mit einem alten Bundeswehr-Stofftaschentuch, den Fingernagel trenne ich mit der Nagelschere vorischtig ab und sichere die lose Haut mit einem Pflaster.
Ich eile aus der Wohnung und trete mit dem verbundenen Fuß in eine Pfütze. Es regnet.
Der Fuß fühlt sich komisch an. Ich löse den feuchten Verband und muss zuschauen, wie sich mein Fuß auflöst. Die obere Hautschicht schwimmt auf einem Klumpen Sülze, der mal meine Fußknochen und Muskeln waren. Sie beginnt zu reißen, die Sülze quillt langsam raus.
Der Regen beginnt kleine Löcher in meine Hände zu schlagen und das Gleiche passiert an meinen Ohren. Ich schmecke den Regen auch auf meiner Zunge obwohl mein Mund geschlossen ist.

Was ist hier los? Ich muss ins trockene! Während ich panisch die Straßen entlangrenne, wie das Opfer in einem Gruselthriller, das nicht weiß von wem es verfolgt wird, spüre ich wie die Feuchtigkeit durch meine Kleidung dringt.
Meine Beine werden kälter und mit jedem Schritt reibt sich eine mikrometerdicke Schicht meiner Haut ab. Panik.
Mir fällt ein Sonnenstudio ins Auge. Ein Entladung auf meiner Großhirnrinde (nach außen inzwischen wahrscheinlich deutlich sichtbar) sagt mir: Regen = schlecht also Sonne = gut…vermutlich!

Ich falle in den Laden, kaum noch in der Lage zu stehen oder mich gezielt zu bewegen. Die Degeneration ist inzwischen weit fortgeschritten. Ich sehe Scheiße aus.
Ich stürme in eine der Kabinen. Niemand hält mich auf. Nur aus dem Hintergrund brüllt jemand etwas von Clerasil statt Sonnenbank. Arschloch.
Die Lichttherapie wirkt. Quasi momentan baut sich mein Zellgewebe wieder auf. Ich spüre wie sich meine Gesichtshaut schließt. Die Geräuschkulisse klärt sich mit der Regeneration meiner Ohrmuschel, und ich kann wieder gerade stehen.
Ich ziehe endlich die nassen Sachen aus und genieße das Gefühl von heilender Wärme auf Brust und Rücken.

Erstmal gerettet.

Ich warte den Regen noch im Sonnenstudio ab und zahle dann den erforderlichen Preis.
Wieder zu Hause buche ich einen Flug nach Marokko. Ich muss in eine trockenere Gegend ziehen, sonst hab ich keine Zeit mein durchaus beschissenes, neustes Problem zu lösen.
In Casablanca gelandet zieht es mich trotz meiner Feuchtigkeitsunverträglichkeit erstmal ans Meer. In Berlin war seit Wochen Nieselwetter und die warme Sonne des nördlichen Afrikas schreit regelrecht nach einem Tag am Strand.

Ich gehe also zum Strand und setze mich in die pralle Hitze. Es geht mir blendend. Ich verspüre keinerlei Durst oder Erschöpfung und starre wie üblich für Stunden auf die offene See.
Es ist verführerisch, das Meer. Und dann packt mich plötzlich die Sehnsucht einzutauchen. Ein verwegener Mutanfall legt mein Hirn lahm. Ich will das jetzt wissen.
Ich lege meine Klamotten ab, hole tief Luft und starte einen Sprint durch den warmen Marokkanischen Sand auf die rauschende Brandung zu. Die brechenden Wellen sehen aus wie riesige Mäuler, die nach mir schnappen, mich verschlingen, wollen.
Ich muss rennen so schnell ich kann. Ich habe mir in den Kopf gesetzt so weit wie möglich zu kommen bevor es mich zerlegt. Mir kommt Störtebecker in den Sinn und dann Daniel Küblböck. weird.

Als ich das rechte Bein in das flache Wasser stecke verliert es sofort seine Integrität und bricht weg. Ich kann es noch spüren, aber es ist losgelöst von meinem Körper und es tut auch immer noch nicht weh.
Natürlich verliere ich das Gleichgewicht und stürzte Kopfüber in eine Wellenfront. Ich kann feine Sandkörner spüren, die überall meinen Körper durchlagen. Ich schmecke Salz und atme Wasser. An allen Enden lösen sich die Gliedmaßen vom Körper und mein Torso zersetzt sich.
Ich fühle mich ein bisschen so, wie eine Brausetablette aussieht. Teile meines Körpers werden an den Strand gespült und beginnen in der Sonne zu regenrieren, nur um von der nächsten Welle wieder aufgelöst zu werden.
Aber ich verpasse den Moment an dem mein Bewusstsein sich hätte verabschieden sollen. Es ist noch da und ich bin mir jedes Moleküls meines ehemaligen Körpers voll bewusst.
Am Strand bildet sich ein Finger neu und wird von einer Möwe gefressen. Die meisten Partikel werden jedoch weiter hinaus ins Meer gespült. Ich werde verteilt.
Es überwältigt mich, dass ich das alles erfahren kann. Ich rauche durch die Kiemen eines kleinen Fisches und an den Wänden eines riesigen Öltankers entlang. Ich spüre die warmen Strömungen des äquatorialen Atlantik und das kalte Eis der Arktis.
Ich befinde mich in Fischmägen, aber auch zwischen Otterhaaren und Menschenzehen. Ich spüre Rohöl, Küchenabfälle und Urin. Ich bin überall, spüre alles, verstehe alles.
Es scheint eine Ewigkeit zu vergehen und die Teile meines Bewussteseins die dazu in der Lage sind freuen sich über die Entwicklungen meiner letzten Tage als Ganzes.
Doch meine Erinnerungen verblassen langsam, genau wie meine Euphorie. Die Dinge werden schwammig. Eines Tages wird es plötzlich dunkel. Mein Geist verschwimmt. Meine Identität schrumpft. Mir ist etwas zu warm. Mir ist gar nicht wohl. Ein bisschen übel ist mir. Ich kann keinen klaren Gedanken fassen.
An meinem oberen Ende packt etwas zu und zieht mich durch einen fürchterlich engen Tunnel. Ich spüre den Druck fast physisch.
Ich werde mir einer neuen Körperlichkeit bewusst, weiß aber nichts damit anzufangen, kann nichts steuern und verstehe gar nichts.
Plötzlich ist es widerlich hell und kalt. Ich will meinen Unmut formulieren, finde ein Sprachorgan, kann es aber nicht nutzen und gebe nur lautes Kreischen von mir.
Etwas Weiches berührt mich in der Nähe meines Bewusstseins. Ich werde gegen etwas Warmes gedrückt, das irgendwie vertraut riecht und ich fühle mich sicher.
Ich beruhige mich und fasse meinen ersten klaren Gedanken seit einer halben Ewigkeit:
Ich muss kacken.

1.Mai

Posted Mai 3, 23:18 in by king of the potatoe people, comments closed.

Ich muss ja mit Schande gestehen, dass ich aufgrund des harten und langen Abends des 30.April am 1.Mai physisch und psychisch nicht in der Lage war zur Gegendemonstartion zum Naziaufmarsch in Pberg zu gehen. Was dieser Quatsch in Kreuzberg eigentlich immer soll, verstehe ich aber selber nicht. Wer Steine durch die Gegend pfeffert oder sich dazustellt um cool zu sein, muss auch mit Schlägen rechnen. Darum gehen die meisten wohl auch hin. Bloß irgendwie blöd, wenn man dann selber blutet. Naja, der Antritt im folgenden Video hätte wohl nicht sein müssen, aber dem Typen am Ende hätte man ruhig mal ein paar mitgeben können.
“Das ist halt Berlin, weißte?” Idiot.