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Love 'n Shit.

Posted Jul 29, 22:50 in by king of the potatoe people, received 3 comments, comments closed.

Es war heiß und ich wurde beschissen. Der Typ mit den Hütchen hatte die Kugel verschwinden lassen und mich damit um 50Steine beschissen, das wusste ich genau. Ich pöbelte wie ein Engländer auf Klassenfahrt und bekam enstprechende Probleme. Es wurde laut in der Gruppe der hütchenspielenden Touristen. Plötzlich standen 5 Rumänen um mich herum und rissen an meinem Hemd. Hinter den Touristen fiel ein goldblonder Pferdeschwanz in mein Auge. Die Zeit blieb stehen, es wurde leise und plötzlich war da dieser Geruch, den man nicht beschreiben kann, der aber nach Freiheit und Geborgenheit riecht, nach Familie und Leidenschaft. Dann sah ich ihre braunen Augen und mit einem teuflischen Kichern löste sich der Hütchenspieler, seine gesamte Bande und jeder andere Mensch in der Stadt in Wohlgefallen auf. Es hatte begonnen.

Sie fragte mich warum ich sie so anstarrte und ich antwortete, dass ich nicht starrte sondern sie betrachtete, was ein himmelweiter Unterschied sei. Sie meinte das wäre der totale Blödsinn und sie gäbe mir eine weitere Chance. Ein kurzes Lächeln. Eine Herausforderung. Ich wusste nur eins über Frauen: wenn sie dich herausfordern, wollen sie was; also fordere sie heraus. Ich schrieb ihr meine Telefonnummer auf, drehte mich um und ging wortlos davon. Drei Tage danach begannen die besten sechs Monate meines Lebens. Wir waren verliebt wie dumme Kinder, verstanden uns wortlos und feierten jede gemeinsame Minute. Wir gingen allen auf den Sack, so viel Glück verträgt heutzutage niemand mehr. Mit jedem Tag, jedem neu gelernten Detail hatte ich mehr das Gefühl wir gehörten zusammen.Irgendwann später rief ich sie an, ich hatte drei Tage nicht mit Ihr gesprochen, weil ich bei meinen und sie bei ihren Eltern war. Es war Weihnachten gewesen. Ich rief sie also an und freute mich breits auf ein gemeinsames Silvester. Wir wollten gemeinsam nach St.Petersburg fahren und dort gemeinsam, einsam in russischer Kälte das Neue Jahr begrüßen. Doch sie meinte nur, dass es keine gute Idee wäre, wenn wir uns wiedersähen. BAM!
Die Gleiche Geschichte wie immer. Ich verstehe euch nicht, wirklich nicht. Ich war verletzt, desillusioniert und sowieso verwirrt. Also trank ich eine Flasche Kindl, setzte mich hinter das Seuer und fuhr die Straßen der Stadt entlang. Alles was ich sah waren Paare aus blutsaugenden, herzfressenden, gefühlskalten Hexen und naiven, verblendeten Jungs.

Wut kochte in mir hoch, es wurde ununterbrochen schlimmer, ich steigerte mich in etwas hinein.

Dann sah ich die Beiden, beide etwa Anfang 20. Sie verabschiedete sich mit einem unpersönlichen Kuss auf die Wange. Er schaute ihr verliebt hinterher, unsicher was er erwarten konnte.

Das wars dann, das brachte mich zum Kochen, diese eingebildete Schlampe, was fiel der eigentlich ein? Ich stoppte, sprang aus meinem Wagen und stürmte auf sie zu. Ich ließ alles an Sturmkommandos meiner übelsten Beschimpfungen auf sie los, was ich in Petto hatte. Was fiel ihr eigentlich ein, so mit seinen Gefühlen zu spielen? Dieser Junge musste beschützt werden.
Sie schaute hilfesuchend zu ihm herüber. Er reagierte, wie es jeder von uns getan hätte und schlug auf mich ein. Er war kräftig. Ich versuchte ihm zu erklären, dass ich auf seiner Seite war, Ihm helfen wollte.

Er trat mich zu Boden, ich schmeckte Blut. Es war Zeit sich tot zu stellen. Er ließ von mir ab und sie beglitt Ihn nach Hause. Ich gewann Befriedigung aus der Tatsache, dass ich sie verarscht und ihm geholfen hatte.

Ich lag bewegungsunfähig auf der Straße. Ein älterer Herr kam vorbei. Ich war gerettet. Ich erinnere mich noch an einen Gehstock, der meine Nase zerberstet und Altherrenspucke in meinem Gesicht. Das der alte Mann auch noch mein Handy und mein Portemonnaie geklaut hat schiebe ich auf den bis hierhin allgemein beschissenen Tag.

Das Nächste, was ich spürte war samtweiche Haut in meinem Gesicht und der mit Engelszunge gesprochene Satz:“Alter, was is mit dir?” Sie hatte große, braune Augen, dunkle Locken und Ihr Hintern war so schön wie die Türkei. Und da war auch wieder dieser Geruch. Aus einem S-Klasse Mercedes beobachteten 7 Achmeds, wie sie mir auf die Beine half. Dieser Abend hatte noch Potenzial…

Comments

  1. Andreas
    Jul 31, 10:32 #

    OMG, du wirst nicht nur besser, du bist mittlerweile sogar richtig gut!

  2. matthias
    Aug 1, 19:15 #

    Danke, das ist ja nett. Stell dir mal vor, ich würde mit Konzept arbeiten und nicht bloß runterschreiben, was mir in die Birne padautzt…

  3. Andreas
    Aug 4, 14:56 #

    Dann wärst du nicht mehr aufzuhalten.. Aber ernsthaft, der Stil gefällt mir.

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