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durchwachsen 2008!

Posted Jun 24, 01:05 in by king of the potatoe people, comments closed.

Also auf nach Scheeßel. Am Wochenende fand das bestvorbereitete Festival aller Zeiten statt. Zumindest das, wofür wir am längsten geplant haben. Vor ein paar Jahren sah Festival-Vorbereitung noch so aus: “Wer fährt?”. Diesmal wurde umfangreicher geplant.
Aber soviele Worte und soviel Aufwand ist das Festival eigentlich gar nicht wert.
Ziemlich schnell wurde uns nämlich klar, dass wir wieder mal eine elitäre Minderheit darstellen, die sich mit dem Rest der Menschheit niemals arrangieren wird.
Auf dem Festival spielten ziemlich hervorragende Bands ziemlich tolle Musik, was aber leider nicht das ziemlich behinderte Publikum kompensieren konnte, mit dem man es zu tun hatte.
Die Atmosphäre auf dem Zeltplatz lag irgendwo zwischen Oktoberfest, Ballermann und Abiparty. Ziemlich viele, ziemlich schlecht erzogene Kids ließen bei einem Wochenende ohne Aufsicht endlich mal schön die Sau raus. Dabei bewiesen sie sich gegenseitig, wie toll sie saufen und die Sau raus lassen können. Leidtragende waren die Leute, die da waren um Musik zu genießen und nicht um sich gegenseitig die eigene Rockigkeit zu beweisen. So wurden also tolle Scherze auf Fun-Shirt Niveau durch die Gegend gejubelt und Sprechen wurde komplett durch Gröhlen ersetzt.
Naja jedenfalls waren da nur Idioten.
Keine Ahnung ob das geographisch, akademisch oder numerisch begründet werden muss. Auf jeden Fall waren es zu viele und die haben meine Stimmung heftig drangsaliert.

Ähnlich bescheuert war die Aufteilung des Festival-Geländes. Meine Vorfreude auf das Festival war ja unter anderem auf dem Auftritt von “ THE KOOKS” begründet, den ich aber komplett abschreiben durfte, da “SLUT” von einer der Sekundärbühnen aus alles übertönten. Auch der Gedanke: “Ich stell das Erste Hilfe Zelt mal direkt vor die Bühne.” ist für mich nicht nachvollziehbar. Denn die KKW-Sirenen der Schnapsleichentransporter störten nicht nur meinen Musikgenuss, sondern irritierten auch die Künstler.
Soviel zum Scheiß.

Positiv dürfte die Sanitäre – Organisation des Festivals erwähnt werden, die Toiletten waren trotz Staub, Dreck und widerlichen Menschen auf dem Zeltplatz auch nach drei Tagen für Festivalverhältnisse durchaus akzeptabel.

Das Wichtigste auf einem Festival ist die Musik und die war wirklich gut. Besonders gefreut hat mich die Tatsache, dass vor allem Bands, von denen ich nicht soviel erwartet hatte tolle Auftritte geliefert haben. So haben zum Beispiel die Foo Fighters hinter Dave Grohl am zweiten Abend meinen Tag und im Prinzip auch mein Festival gerettet indem sie mit schönem, handgemachtem, amerikanischem Rock meinen Fuß zum Wippen brachten, obwohl ich die Band bisher nur aus zweiter Hand bejubelt habe. Auch B.R.M.C. haben mich wieder überzeugt. Diese tolle Band habe ich bisher nur auf Festivals gesehen und immer nur weil grade nix anderes lief. Jedesmal haben die mich dann aber trotz schmerzenden Füßen und Rücken zum Feiern gebracht.



Was bleibt ist das Fazit, das Festivals dieser Größenordung Ihr Geld nicht wert sind und das Gefühl, mal wieder was (üb)erlebt zu haben.

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