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my bright mind (I)

Posted Mai 19, 21:00 in by king of the potatoe people, comments closed.

Die Sisters of Mercy schreien “Temple of Love”. Ich bin nicht in der Stimmung, schreie zurück “Fresse, Arschloch”. Das ist nicht auszuhalten dieser Lärm. Mein Radiowecker…

Es ist Montag morgen, ich muss zur Arbeit schnellt es in mein Hirn. Meine Stimmung ist vergleichbar mit der eines Zuchtstiers nach einem gewaltsamen Interruptus. Ich hatte wieder diesen Traum, den mit der Frisörin, die mir während sie meinen Kopf massiert ihre Brüste in den Nacken drückt und dabei “Caress Me Down” von Sublime singt. Diesmal sang sie “Temple of Love”, ein bisschen zu laut. Scheiße. Ich mache Radiohead an, keine gute Idee an einem Montag Morgen. Nach zwei Songs, einem mißglückten Kaffee und einem noch missglückterem Masturbationsversuch bin ich kurz davor mir die Pulsadern aufzuschneiden. Ich werde depressiv. Als ich in den Spiegel schaue sehe ich warum. Ich trage meinen “sensibel und verständnisvoll” Kopf. Stimmt, gestern hatte ich dieses schreckliche Date mit dieser Heulsuse von Emo-Mädchen. Ich dachte ich passe mich an, indem ich den richtigen Schädel aufsetze, aber ich wollte trotzdem nur ficken und das Geheule ging mir so auf die Nerven, dass ich genug gesoffen habe um aus einer Hafenkneipe rausgeschmissen zu werden. Wir waren im “Godot” und ich hab da jetzt Hausverbot und sehe die Schlampe wohl nie wieder.

Ich gehe also zum Kopfregal. Austauschköpfe, “eine gute Idee” dachte ich damals,” die Hälfte der Menschheit könnte einen gebrauchen.” Als ich die Dinger halbwegs nutzbar bekommen habe, hat mich der Egoismus gepackt. “Warum so eine exklusive Option mit anderen teilen?”. Also hab ich das Ganze für mich behalten. Vor ein paar Jahren bin ich den Nachteilen eines brillianten Geistes erlegen. Ständige Depressionen über die Sinnlosigkeit des Lebens und der Lüge von der Liebe haben mich an den Rand des Selbstmordes getrieben. Ich hatte es satt Angst vor völlig abstrakten Schemas zu haben und die Einsamkeit war manchmal erdrückend. Also hab ich den logischen Schritt gemacht und nach einer Möglichkeit gesucht meine Emotionen zu eleminieren. Es ist schwer sie zu fassen zu kriegen, aber ich konnte sie finden. Das Problem ist, sie sitzen mit der Seele zusammen im Hirn, wie ein Spinnennetz. Mann kann keinen einzelne Eigenschaft, wie besondere Sensibilität, Trauer, Wut oder Angst entfernen ohne Verbindungen zu kappen, die für Grundfunktionen essentiell sind. Die einzige Chance ist es ein völlig neues Hirn zu kreieren. Und der Einfachheit halber, da vier der fünf Sinne ausschließlich im Kopf zu finden sind, bastelt man den Kopf gleich mit. Das größte Problem ist eine gemeinsame Identität zu erhalten, Erinnerungen zentral, aber emotionsneutral abzulegen, so dass jede Persönlichkeit ihr eigenes Ding daraus machen kann und trotzdem ein gesundes Ich-Gefühl erhalten bleibt. Der Schlüssel ist die Seele, das kleine Biest. Die hat dummerweise ihren eigenen Kopf. Und flüchtig wie ein Top-Terrorist ist sie auh noch. Einmal raus aus dem Schädel ist sie nur schwer wieder einzufangen. Ein echter Freigeist. Ein paar mal wäre das fast schief gegangen. Einige der fehlgeschlagenen frühen Exemplare stehen noch als Mahnung mit im Regal. Mir gruselts, wenn ich daran denke, wie ich damals abgegangen bin, völlig entrückt. Kann man keinem erzählen, was ich damals für Horrorshows verstaltet habe. Hat ganz schön gedauert alle Beweise und Zeugen loszuwerden. Für ein paar der Leute tut es mir ja ehrlich leid. Aber wie soll man einer Frau, die bei dir übernachtet und nur ein T-Shirt zum überziehen sucht, den Schrank voller Köpfe erklären auf den sie gestoßen ist? Meinen halben Freundeskreis hab ich auf die Art verloren.

Naja, nun stehe ich also vor dem Regal und überlege wie ich heute drauf sein will. Ich denke ich nehme den Arschloch-Kopf, der passt am Besten zu meinen Plänen. Heute wird ein besonderer Tag. Gestern Abend nach einem Anschiss von meinem Chef und der Geschichte mit der Emo-Orgel habe ich beschlossen, dass sich ernsthaft was ändern muss.Ich packe vorsichtshalber noch meinen Denker-Schädel und einen frei Programmierbaren mit variablem Äußeren ein. Dabei stoße ich meinen Originalkopf aus dem Regal. Verdammt, den hatte ich lange nicht auf. Ich werde ein bisschen sentimental. Dann trete ich zu, und das Weichei knallt in die linke untere Ecke des Schrankes. Arschloch-Modus, Oh Yeah. Ich fühle mich stark. Ich geh auf die Straße und steige in mein Auto. Ich fahre zur Arbeit, zum letzten Mal…

…to be continued…

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